Liebe Patientin,


Ihre gesetzliche Krankenversicherung gewährt Ihnen einen vorbildlichen Versicherungsschutz jedoch nur für das, was medizinisch notwendig ist.

Die moderne Medizin bietet darüber hinaus zahlreiche Empfehlenswerte und sinnvolle Zusatzleistungen an, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Eine Liste dieser Wunschleistungen mit den entsprechenden Erläuterungen finden Sie auf den nächsten Seiten. Sprechen Sie uns bitte einfach darauf an.

Wir werden Sie gerne beraten, welche Maßnahmen in Ihrem Falle für Sie speziell empfehlenswert sind. Die Kosten für diese individuellen Gesundheitsleistungen dürfen nicht zu Lasten Ihrer Krankenkasse erbracht werden und müssen deshalb von Ihnen auf der Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übernommen werden.

Die Basisversorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung führen wir natürlich weiterhin für Sie als Kassenleistung durch. Sie können mehr für Ihre Gesundheit tun, nutzen Sie das erweiterte Spektrum der Gesundheitsvorsorge und bestimmen Sie selbst, was Ihnen wichtig erscheint.

Gern stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung

 


Krebsfrüherkennung ist in jedem Alter lebenswichtig!


Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den „Krebsfrüherkennungsrichtlinien“ Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vorsorgeleistungen:

Von Beginn des 20. Lebensjahres die Spiegeleinstellung des Muttermundes, die Entnahme und Fixierung von Untersuchungs material (sog. Zytotest) von der Muttermundoberfläche und aus dem Muttermundskanal sowie die bimanuelle gynäkologische Untersuchung.

Zusätzlich vom Beginn des 30. Lebensjahres an erfolgen das Abtasten der Brustdrüsen und der regionären Lymphknoten.

Von Beginn des 50. Lebensjahres gehören noch die digitale Untersuchung des Entdarmes sowie ein Schnelltest auf Verstecktes Blut im Stuhl zur Krebsvorsorgeuntersuchung.

Weitere sinnvolle Untersuchungen, die zu einer höheren Sicherheit führen, können sein:

Ein Frühstadium von Eierstockkrebs oder Gebährmutterhöhlenkrebs ist nicht tastbar. Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können oftmals Veränderungen in diesen Organen schon frühzeitig sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich vor dem 50. Lebensjahr einen Schnelltest auf verstecktes Blut im Stuhl und/oder eine Testung auf HPV (siehe separate Beschreibung) durchführen zu lassen.

Dieses Plus an Leistung optimiert Ihre Vorsorge. Bitte entscheiden Sie, ob und welche ausschließlich privat zu erstattenden sinnvollen Zusatz-Screening-Untersuchungen bzw. vorbeugenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen Sie in Anspruch nehmen möchten.

 

ThinPrep Pap Test - (Krebsfrüherkennungstest)

Bei früher Erkennung kann der Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig behandelt und geheilt werden. Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mittels eines Zellabstriches vom Gebärmuttermund hat seit den 50er Jahren zu einem Rückgang der Sterblichkeit um ca. 70% geführt. Seit dieser Zeit hat sich jedoch der Test, der immer noch eine hervorragende Methode zur Früherkennung vonKrebserkrankungen und deren Vorläufern darstellt, technisch nicht geändert.

Ein Schwachpunkt der normalen Abstriche ist, dass die Beurteillung der Zellen durch viel Blut, Schleim oder Entzündungszellen dem Untersucher am Mikroskop große Schwierigkeiten bereitet. Durch Zellüberlagerungen kann es daher auch zu Fehldiagnosen kommen. Außerdem wurde in Studien gezeigt, dass die meisten Zellen nicht auf dem Objektträger aufgetragen sondern mit dem Instrument, mit dem die Zellprobe entnommen wird, weggeworfen werden.



Der ThinPrep Pap Test verbessert die Präparatequalität erheblich, störende Beimengungen werden zu einem großen Teil entfernt und nahezu alle abgestrichenen Zellen gelangen zur Untersuchung. Weltweite Studien haben gezeigt, dass der ThinPrep Pap Test genauere Angaben zulassen als der herkömmliche Abstrich. Das neue Testverfahren ist die erste wirkliche Verbesserung des Krebsabstriches seit der Einführung vor 50 Jahren. Fragen Sie uns nach den Vorteilen eines ThinPrep Pap Tests, wir beraten Sie gerne.
Im Rahmen der Vorsorge gehört diese medizinisch sinnvolle Leistung allerdings nicht zum Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenkassen.

 


Immunologischer Stuhltest

Die Untersuchung des Stuhls auf okkultes (verborgenes) Blut ist eine wichtige und bewährte Krebs-Früherkennungsmaßnahme, denn Veränderungen im Dick- und Enddarmbereich gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen in unserem Kulturkreis.

Andererseits sind die Heilungschancen außerordentlich gut, wenn diese Erkrankungen frühzeitig festgestellt werden, und meist lässt sich lange vor dem Auftreten erster Beschwerden Blut im Stuhl nachweisen.

Der immunologische Stuhltest bietet gegenüber den bekannten Testbriefchen einige Vorteile:
- er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass ein Karzinom früher auffallen kann, eventuell auch schon Vorstufen entdeckt werden.
- es können auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden.
- vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät
- beachtet werden.


Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an!

 



HPV-Test - (Humane Papillomaviren-Testung)



Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung mit dem üblichen Zellabstrich in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann sie jedoch keine 100%tige Sicherheit gewährleisten.

Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren (aus der so genannten Hochrisikogruppe) spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen; dieses haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt.



Nahezu 30% aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Die Infektion löst häufig keine Beschwerden aus. Dieses hochmoderne Testverfahren auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DNATechnologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisikoviren HPV erbracht werden.



Dies ist für Sie kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Der Nachweis von HPV bietet die Möglichkeit, vorhandene Muttermundveränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.

Zusammen mit dem zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

 



Mammasonographie

Jährlich erkranken in unserem Land ca. 40.000 Frauen an Brustkrebs, im Laufe ihres Lebens also jede 8. bis 10. Frau. Leider sind die genaueren Ursachen noch weitgehend unklar. Auch wenn es sog. Risikofaktoren gibt, müssen wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch solche ohne besonderen Risiken, treffen kann.

Als Schlussfolgerung hieraus empfehlen wir Ihnen folgende vorbeugenden Untersuchungen:
1: Tastuntersuchung der Brust durch die Gynäkologin alle 6 Monate
2: Selbstuntersuchung durch Sie selbst 1x im Monat
3: Mammographie in regelmäßigen Abständen, je nach Ausgangsbefund
4: Ultraschalluntersuchungen der Brust als Ergänzung zur Mammographie

Alle diese Untersuchungen können den Brustkrebs nicht verhindern, ihn jedoch so früh wie möglich feststellen. Durch die Mammographie können kleinste, noch nicht tastbare Knoten oder Mikrokalk festgestellt werden. Neben einer eventuell erfolgten Röntgenuntersuchung stellt die Ultraschalluntersuchung der Brust eine sinnvolle Ergänzung der Früherkennung dar.

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, wie sie von der Krankenkasse bezahlt wird, beinhaltet zwar die Tastuntersuchung des inneren Genitales, die der Brustdrüsen jedoch erst ab dem 30. Lebensjahr und des Enddarms erst ab dem 50. Lebensjahr.

Für die Früherkennung des Brustkrebses – der häufigsten Krebserkrankung der Frau – ist neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll.

Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie neben der Tastuntersuchung noch die Ultraschall-diagnostik hinzugezogen werden.

 



Spezielle Laboruntersuchungen - Bestimmung des Hormonspiegels

Zwischen dem Estrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren und dem Risiko an Osteoporose ( Knochenschwund) Arteriosklerose ( Gefäßverkalkung) oder Morbus Alzheimer (Gedächtnisschwund) zu erkranken, besteht ein enger Zusammenhang.

Durch Hormonstörungen sind oft auch Veränderungen an Haut und Haaren zu beobachten. Dieses kann durch eine zunehmende Wirksamkeit männlicher Hormone bedingt sein und sich durch Hautunreinheiten und Haarausfall bemerkbar machen.

In den Wechseljahren kommt es nach und nach zu einem Erlöschen der Eierstockfunktion ( Klimakterium ). Die Eierstöcke produzieren immer weniger weibliche Hormone, so dass ein Hormonmangel daraus resultiert. In der Folge kommt es später zu einem Ausbleiben der Regelblutung.

Mit Hilfe einer differenzierten Hormonuntersuchung aus dem Blut, ist eine individuelle Diagnose möglich. Falls sich die Notwendigkeit hieraus ergibt und Sie den Wunsch haben, ist eine optimale Einstellung der Hormonersatztherapie möglich. Zudem kann geklärt werden, ob Sie Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung treffen müssen. Die frühzeitige Erkennung hormoneller Störungen durch eine genaue Hormonanalyse kann auch hierbei eine gezielte Therapie ermöglichen.

 



Empfängnisverhütung - Möglichkeiten der Empfängnisverhütung außerhalb der Pilleneinnahme

Wir beraten Sie sehr gern bei der Auswahl Ihrer empfängnisverhütenden Maßnahmen. Wir bieten Ihnen hierzu verschiedene Möglichkeiten an:

Verhütung durch das Legen einer Kupferspirale

Während Ihrer Periode wird eine Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Diese kann ca. 3-5 Jahre dort verbleiben. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

Verhütung durch das Legen einer Hormonspirale
Auch die Hormonspirale wird während Ihrer Periode in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt ca. 5 Jahre Hormone frei, die die Regelblutungen kürzer und schwächer machen können.

Verhütung durch das Einsetzen eines Hormonstäbchens
Ein kleines Stäbchen wird während der Periode unter die Haut des Oberarms eingesetzt. Dort kann das Hormonstäbchen ca. 3 Jahre verbleiben. Auch durch diese Verhütungsmaßnahme können Blutungsstärke und Dauer abnehmen.

Verhütung durch Verabreichung der 3-Monatsspritze
Eine intramuskuläre Injektion ins Gesäß wird während der Periode verabreicht. Die Periodenblutungsstärke kann durch diese Verhütungsmethode ebenfalls abnehmen.

 

Impfleistungen
Viele Menschen planen für die so genannte schönste zeit des Jahres Fernreisen. Dabei erfreuen sich tropische Regionen wachsender Beliebtheit.

Wie ist das mit der Malaria oder dem Gelbfieber? Welche Impfungen oder Vorbeugemaßnahmen sind sinnvoll oder sogar erforderlich?

Lassen Sie sich reisemedizinisch von uns beraten. Individuell und kompetent, damit Sie Ihren Urlaub und die damit verbundenen Erlebnisse so richtig genießen können. Gerne überprüfen wir in diesem Zusammenhang auch Ihren Impfausweis.

Allgemein empfohlene Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Polio

Vom Reiseland geforderte Impfungen Cholera, Gelbfieber

Die Gelbfieberimpfung* ist nur in staatlichen Impfstellen erhältlich. Die Kosten müssen von Ihnen selbst getragen werden.

Allgemein empfohlene Reiseimpfungen: Hepatitis A und B (ab 18. Lebensjahr) Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Spezielle Impfungen: FSME (Zeckenbiss), Typhus, Pneumokokken, Tollwut. Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

Kontakt

Canan Azak
Karlstraße 1
56626 Andernach

Telefon: 02632 / 250 450
Telefax: 02632 / 250 422
eMail: info@praxis-cananazak.de

Notdienste Andernach

Ärzte Notdienst
Tel. 0180 5 / 11 20 75* 


Apotheken Notdienst
Tel. 0180 5 / 25 88 25*

* Kosten (0,12€/min)


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Unsere Urlaubsplanung

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von Mo. 05.02.2018 bis Fr. 16.02.2018

Vertretung:

Praxis Dr. med. Debald, Bahnstr. 40a

in 56626 Andernach

Tel. 0 26 52 - 31 83

5.2. - 8.2.18 nur in dringenden Notfällen:

Praxis Dr. med. Bernhard, Löhrstr. 70

in 56068 Koblenz

Tel. 02 61 - 1 40 21

Bereitschaftsdienstzentrale St. Nikolaus-Stift Andernach

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